
Das Schiff wird von Japan Marine United in Yokohama gebaut und soll 2028 in Dienst gestellt werden. Die Einheiten des ASEV-Programms werden die größten Raketenplattformen in der Geschichte der japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte sein.
Japan Marine United (JMU) hat mit dem Bau des zweiten Schiffes des Programms ASEV (Aegis System Equipped Vessel) begonnen, eines Projekts, das Japan zwei der leistungsfähigsten Marineplattformen verschaffen soll, die je für seine Raketenabwehr geplant wurden. Nach Angaben des Journalisten Takahashi Kosuke begann der Bau am 5. Februar 2026 in den Werftanlagen des Unternehmens in Yokohama.
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Nach dem vorgesehenen Zeitplan soll das neue Schiff 2027 vom Stapel laufen und 2028 in die Flotte aufgenommen werden. Japans Strategie setzt auf den gleichzeitigen Bau in verschiedenen Werften, um die Auslieferung beider Einheiten zu beschleunigen und die Schlagkraft der japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte schneller zu stärken.
Das erste Schiff dieser Klasse befindet sich bereits bei Mitsubishi Heavy Industries in Nagasaki im Bau. Dieser Zeitplan läuft parallel zu dem der zweiten Einheit, deren Indienststellung zwischen den Haushaltsjahren 2027 und 2028 erwartet wird. Damit verfolgt Japan das Ziel, seine Verteidigungsfähigkeit angesichts wachsender ballistischer Bedrohungen in der Region auszubauen.
Die künftigen ASEV-Schiffe gehören zu den ehrgeizigsten Marineprojekten Japans der letzten Jahrzehnte. Die Einheiten wurden als seegestützte Alternative zum gestrichenen Aegis-Ashore-Programm konzipiert und sollen in erster Linie der Abwehr ballistischer Raketen dienen. Außerdem sollen sie mit dem Radar AN/SPY-7(V)1 und dem Aegis-Kampfsystem ausgestattet werden, die zu den zentralen Elementen der von Tokio geplanten Raketenabwehrarchitektur gehören.
Neben ihrer strategischen Rolle fällt auch die Größe der Schiffe auf. Die Einheiten des ASEV-Programms gelten als die größten Raketenplattformen, die je für die japanische Marine entworfen wurden, und übertreffen die derzeitigen Aegis-Zerstörer der Streitkraft in ihrer Dimension. Jüngste Branchenquellen nennen eine Verdrängung von 12.000 bis 14.000 Tonnen, je nach den in technischen Veröffentlichungen verwendeten Kriterien.
Mit dem Fortschritt des Programms bekräftigt Japan seinen Kurs hin zu einer weitreichenden seegestützten Verteidigung – in einer Zeit wachsender Sorgen um die regionale Sicherheit und um die Notwendigkeit, eine kontinuierliche Überwachung gegen Raketenbedrohungen aufrechtzuerhalten.
Quelle und Bilder: Takahashi Kosuke – News.jp / Lockheed Martin. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
